Rolf Benz Esszimmerstühle

Aber in jeder Wohnung gibt es Möbel oder Accessoires, die weder genutzt, noch eines Blickes gewürdigt werden. Von diesen 10 Dingen verabschieden Sie sich besser – denn sie schaden ihrer Wohnung.

Bequeme und zeitlose Einrichtungsideen stellen wir Ihnen zudem in unserer Bildergalerie vor.

Der supercoole Sessel, der bloss Eindruck macht, auf den Sie sich aber nie setzen, die Esszimmerstühle, die kaum Platz für die Beine unter dem Tisch bieten, oder das Sofa, auf dem man weder richtig sitzen noch liegen kann, helfen nicht, dass Sie sich Zuhause wohlfühlen. Sie stehen immer irgendwie im Weg, wirken aufgesetzt und machen einfach keine Freude. Wählen Sie Möbel wie Freunde. Prüfen Sie sie vor dem Kauf auf Liebe und Verlässlichkeit. Entscheiden Sie sich lieber für die bescheidene, gemütliche Variante, als für den glamourösen Blender.

Rolf Benz Esszimmerstühle

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Mode kommt und geht – Wohnen aber, tun wir dauerhaft. Möbel will und kann man nicht ständig auswechseln. Also aufgepasst mit den sogenannten Trendstücken. Der Vintage-Patchworkteppich machte vor ein paar Jahren gross Furore. Er war eines dieser Trendstücke, das jeder sein Eigen nennen wollte. Heute aber wirkt er wie ein Überbleibsel, das aus der Mode gekommen ist. Natürlich müssen Sie nicht nur Klassiker wählen. Entscheiden Sie sich lieber für individuelle Stücke, die Ihrem persönlichen Stil entsprechen und nicht für jene, die als «Must-have» angepriesen werden. Geben Sie Ihren Kissen einen neuen Bezug, bevor Sie gleich das Sofa auswechseln oder peppen Sie ein Geschirrset mit ein paar Einzelstücken auf, ohne gleich ein ganzes Service mit lustigen Motiven zu kaufen.

Wenn wir schon bei den Trends sind: Auch Zimmerpflanzen feiern seit einiger Zeit ein grosses Revival. Jede Saison drängen sich neue Sorten auf den ersten Platz der Hitparade. War es letztes Jahr noch die Geigenfeige (Ficus lyrate), die auf jedem Interior-Bild zu sehen war, ist es derzeit die chinesische Geldpflanze (Pilea peperomiodes). Pflanzen sind da, um unserem Zuhause Leben einzuhauchen, man tauscht sie nicht aus, wie ein Kissenbezug oder ein Wohnaccessoire. Am besten entscheiden Sie sich für eine Gruppe von Zimmerpflanzen, da können nämlich neue und alte Exemplare glücklich und attraktiv zusammenleben.

Darüber, was wirklich Kunst ist, streiten sich die Geister ständig. Doch kommerzielle Bilder von der Stange oder Kunst aus dem Einrichtungshaus, verleihen Ihrer Wohnung keine Persönlichkeit. Verzichten Sie auf solche Eintagsfliegen, die in Massen industriell produziert werden. Ohne gleich zum Kunstsammler zu werden, lohnt es sich doch,  nach schönen Einzelstücken und Prints von echten Künstlern Ausschau zu halten. Gehen Sie ab und zu in Ausstellungen, recherchieren Sie im Internet und geben Sie jungen Künstlern eine Chance. Auch echte, gemalte Bilder vom Flohmarkt oder aus dem Brockenhaus sind definitiv charmanter als solche, mit einem «Made in China» Stempel. Auch tolle Plakate tun einer Wohnung gut oder Kinderzeichnungen, Drucke und Fotos.

Kühles Türkis, leuchtendes Gelb oder reines Orange sind bestimmt schöne Farben, aber keine, mit denen es sich gemütlich wohnen lässt. Gerade auf grossen Flächen wirken grelle Farben schrill und fehl am Platz. Wohnfarben sind immer gebrochen, raffiniert gemischt und gekonnt abgestimmt. Es gibt Farbkollektionen, die speziell für den Innenbereich entwickelt wurden. Bevorzugen Sie diese Kollektionen und streichen Sie zuerst eine Musterfläche, um zu sehen wie die Farbe in einem bestimmten Raum wirkt.

Dinge selber zu kreieren, macht glücklich. Wenn Sie aber nicht gelingen, dann klappt das mit dem Glück auf die Dauer nicht. Verabschieden Sie sich von der «ach so lustig» bemalten Kommode, von selbstgemachten Kissen mit Schrumpelnähten oder von der eigens getöpferten Vase, die aber leider nicht wasserdicht ist.

Sie stapeln Bücher nach Farben oder verstauen Ihre Dinge in Boxen, deren Deckel nicht wirklich passen? Sie haben Regale, deren Schubladen sich nicht gut öffnen lassen, oder sie verstauen Dinge so, dass Sie sie nie wieder finden? Dann ist Ihr Aufbewahrungssystem einfach zu kompliziert. Denken Sie sich etwas aus, dass Ihren Alltag erleichtert. Aus den Augen ist oft auch aus dem Sinn – und dann wird die Sache mit dem Verstauen eher sinnlos. Schreiben Sie Boxen gut leserlich an, wählen Sie Regale, auf denen wirklich etwas Platz hat. Schränke brauchen durchdachte, einfache Innenleben und nicht todschick beleuchtete Krawattenschubladen.

Ja, sie haben richtig gelesen. Diese drei Kategorien von Möbeln braucht keine Wohnung wirklich. Über die grossen Couchtische stolpert man. Nachttischchen, die aus dem gleichen Programm wie das Bett kommen, verwandeln Ihr Schlafzimmer in einen Showroom. Und Garderobenmöbel? Haben Sie je welche gesehen, die wirklich etwas hermachen? Kleine Couchtische lassen sich auch mal verstellen, ein Beistelltisch neben dem Bett wirkt individueller und ein paar einzelne hübsche Wandhaken geben eine unkomplizierte Garderobe ab.

Nun lassen sich die eingebauten Exemplare in Mietwohnungen meist nicht so schnell austauschen, aber kaufen Sie bitte nicht noch mehr, von diesen sogenannten Spezialmöbeln. Gerade das Bad verlangt nach Kontrast und Persönlichkeit. Diese schaffen Sie zum Beispiel mit Holzregalen, Bänken, Hockern oder gar einer Kommode.

Einheitliche Looks sind langweilig und ziemlich einfallslos. Vermeiden Sie also ganze Möbelserien, denn die verleihen einer Wohnung Büro- oder Hotelzimmer-Charakter. Auch der Total-Look wirkt aufgesetzt und inszeniert. Wenn Sie den Landhausstil lieben, dann brechen Sie ihn mit Modernem, verleihen Sie dem Industrialchic etwas Eleganz und paaren Sie den Countrylook mit schicken Akzenten.

In unserer Bildergalerie liefern wir Ihnen Tipps und Ideen von folgenden Herstellern:

Artiana, B&B Italia, HK-Living, Farrow and Ball, Freistil Rolf Benz, Bungalow, Gubi, Bonaldo, House Doctor, Broste

Marianne Kohler Nizamuddin ist Journalistin und Stylistin und seit Jahren erfolgreiche Bloggerin mit «Sweet Home Tages-Anzeiger». Dort schreibt sie täglich über das Wohnen, Geniessen und Zuhausesein. Auf «Bluewin» gibt sie wöchentlich Einrichtungstipps und berichtet über neue Trends im Wohnbereich.

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