Gartenstühle Weiss

Kaum am Treffpunkt angekommen und Lauffreunde getroffen, die ich ewig nicht gesehen habe, kam es, das Kompliment des Jahres (das Beste kommt zum Schluss ?!): „Hi Anne! Oh Glückwunsch! Biste wieder schwanger?“

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Ich zog erschrocken meine Weihnachtsfutter-Wampe ein. Manche Männer sollten lieber schweigen, Martin W. aus W. ! Unterwegs bei Kilometer 13 wünschte ich mir kurzzeitig eine vierte Schwangerschaft, um nicht mehr laufen zu müssen, aber dann ging es doch irgendwie weiter.

Gekleidet waren wir alle falsch. Was war das für ‘ne Hitze. Rückenwind und zwölf Grad oder so. Sogar die Sonne kam raus. Da lief der Schweiß schon ab Kilometer zwei bei manchen runter.

Unterwegs war wieder viel los: Einer hatte „Pikatchu“-Ohren beim Lauf auf und war der Held der Kinder! Die jubelten den vielleicht an. Pokémon Go sozusagen.

Und eine Truppe hatte sich als die Rockband „Kiss“ verkleidet, in Lederjacken mit Niethosen und weiß gemalten Gesichtern, dazu noch aufblasbare Gitarren, die sie die ganze Zeit mitschleppten. Ob die allerdings auch am Ende noch rockten, weiß ich nicht, die müssen doch in ihrem eigenen Saft gestanden haben in den Jacken.

Immer neben mir mein Mann, aber ohne Kiss. Mal zusammen so einen Lauf laufen war auch neu! Und ich war froh, als er bei Kilometer 14 dann auch mal meinte, seine Beine würden so langsam schlapp machen (er trainiert nur einmal die Woche so zehn Kilometer plus Altherren Fußball, und wir wissen ja alle was das heißt!).

Stellt euch vor, er hätte das so locker flockig geschafft, während ich mir wochenlang einen abtrainiere – ich hätte ihn nie mehr gekisst.

Einfacher zu laufen als bei diesem Silvesterlauf war es noch nie! Hatten wir morgens Angst vor Sturmböen, aber das Glück ist mit den Doofen, und so kamen diese starken Böen gnädig von hinten und schoben uns über die B1! Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn wir das als Gegenwind hätten ertragen müssen.

Aber als ich dann so locker neben den anderen rumlief und mal wieder Mist laberte: „Also ehrlich gesagt, zählt das ja nicht unbedingt, weil es ja so viel Rückenwind ist, dass es mehr als easy ist, ne gute Zeit zu rennen“. Die Antwort meines Mannes, der mich grimmig ansah: „Na, die Beine müssen ja immer noch mitlaufen können mit dem Wind.“ Da wusste ich, ich halt lieber mal die Klappe. Seh ich nicht oft ein, aber in dem Moment hatte Mann mal ausnahmsweise recht. Manch eine unserer Laufgruppe hat auch im Alter von Ü40 noch nicht verinnerlicht, dass Zitronentee während des Laufens auf direktem Wege wieder Retour kommt. Nur gut, dass ich es nicht gesehen hab.

Zitronentee löst bei mir ja sowieso so ein Kindheitstrauma aus, denn wer einmal im Ferienlager war und zwei Wochen durchgehend nur dieses Anrührplörre getrunken hat, ist für sein weiteres, ja auch Läufer-Leben, durchaus geprägt.

Tja ansonsten gab es im Ziel wieder den Van-Man Jochen, der mich sogar als „Anne Kaffeekanne in Soest“ ausrief, die netteste Umarmung beim Medaillen-Umhängen der fleißigen Helfer, lecker Kuchenteilchen, ja den oben erwähnten Tee, aber auch Wasser und Bier und vor allem viele nette Lauffreunde. „Im Ziel ist immer alles wieder gut“, meinte eine Hammer Läuferin zu mir. Recht hat sie. Übrigens hat mich ein Soester drauf hingewiesen, dass ich in meiner Laufkolumne von letztem Jahr ja Ost- und Westönnen verwechselt hätte, und das beides nur mit einem „t“ geschrieben würde. Na, ich sag ja immer: Laufen bildet ungemein und deswegen bin ich dieses Jahr dann erst durch ein wildes Westönnen und danach durch Ostönnen gerannt. Und Ampen war auch dabei. Im Grunde auch egal, denn die super Zuschauer, die uns durch die Käffer anfeuerten, waren überall gleich toll. Die wollen sogar immer von ihrem Bier abgeben. Aber ich denke, das würd auch wieder Retour gehen.

Die gebürtige Wernerin Anne-Kathrin Mertens (36) schreibt an dieser Stelle in loser Folge über ihre Trainings- und Lauferlebnisse. Die dreifache Mutter von Frida (8), Fiete (6) und Oskar (4) wohnt mit Ehemann David in Capelle und läuft für den SV Herbern.

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