Fender Barhocker

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Einigen Menschen kommt eine Katharsis nicht nur gelegen. Sie hilft ihnen manchmal sogar, zu überleben. Bei Andreas Ole Ohlendorff war es so, und der Auslöser für seine Katharsis war erstaunlicherweise ein frischer Bananensaft, der ihn vom Barhocker einer Kneipe direkt ins Krankenhaus katapultierte; allerdings nach einer mehrtägigen „Alkohol-Rallye“, sagt er heute, immer noch ein wenig schaudernd. Denn damals, vor 24 Jahren, lag er dunkel-violett angelaufen auf den bierdunstigen Dielen eines Lokals, und der Notarzt musste sich viel Mühe geben, ihn lebend auf die Intensivstation zu bringen. Als Ohlendorff fünf Tage später erst wieder die Augen öffnete, habe er gewusst, dass er etwas ändern müsste, in seinem Leben.

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So wechselte er ins „Trockendock“, (einige Jahre später stellte er auch das Rauchen ein), gleichzeitig begann er zu malen. Allerdings hatte Ohlendorff, heute 56, schon immer gern getuscht, gezeichnet und gepinselt. Aber nun wollte sich der Winsener Arbeitersohn ernsthaft mit Kunst beschäftigen. Sich mit ihr theoretisch auseinandersetzen, praktisch neue Techniken erlernen, ja, ein richtiger Maler werden, nachdem er bis dahin ein recht unstetes Leben geführt hatte. Kindheit, Jugend, Tramp und Weltreisender, semiprofessioneller Musiker, Polizist, Rocker: So sieht er bis heute aus, so beschreibt Ohlendorff die Stationen seines Lebens in Kurzform. Und nun packte er den Maler oben drauf. Was jedoch mit einiger Sicherheit seine Bestimmung gewesen ist.

„Angesagt war damals erst einmal die Aufarbeitung meiner Biographie mittels Farbe auf Leinwand“, sagt Ohlendorff, „die Vergangenheitsbewältigung, vor allem meine sechsjährige Zeit bei der Polizei in Hamburg.“ Nach seiner Ausbildung auf der Polizeischule in Hamburg-Winterhude hatte er drei Jahre lang Schichten auf der Davidwache geschoben und dann schließlich doch den Dienst quittiert. Ihm habe damals die Aufregung gefehlt, sagt er und erwähnt im gleichen Atemzug einen für ihn denkwürdigen Einsatz in der Markthalle, während eines Konzerts der Punkband The Clash, als Joe Strummer, Gitarrist, Sänger und Frontmann der Band, einem Fan seine Fender-Telecaster über den Scheitel zog, weil der ihn mit einer halbvollen Bierdose beworfen hatte. Für den Punk war somit das Konzert mit einer klaffenden Platzwunde beendet, eine Massenschlägerei drohte, die Polizei musste anrücken. „Ausgerechnet ich nahm damals Strummers Personalien auf“, sagt Ohlendorff, „aber danach ist dann, glaube ich, nichts mehr gekommen.“

Doch dieses Treffen mit der Punk-Ikone Strummer war nicht der Auslöser für seinen späteren „Dead Rock Heads“-Zyklus, der mittlerweile mehr als 120 großformatige Porträts verstorbener Rock,-Pop- und Jazzmusiker umfasst (auch Strummer, der 2002 starb, ist selbstverständlich darunter). Sondern es war ein Londontrip, eine Reise ins „Mekka der europäischen Rockmusik“, die Ohlendorff zu seinem bisherigen Hauptwerk inspirierte. John Lennon machte den Anfang. In kurzen Abständen folgten dann Jim Morrison von den Doors, Jerry Garcia (Grateful Dead), Marc Bolan (T-Rex) Frank Zappa (Mothers of Invention), Sid Vicious (Sex Pistols). Mit der Zeit gesellten sich aber auch weniger bekannte Musiker dazu, wie zum Beispiel Bruno Frenzel (Birth Control), Michael „Mietze“ Mietzner (Dirty Dogs) oder Chris Thornton (Subway). „Entscheidend ist nicht allein die Berühmtheit eines Musikers. Viel wichtiger sind meine Erinnerungen und Emotionen, die ich mit der jeweiligen Musik verbinde.“

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Um ein Porträt zu malen, müsse er sich jedoch erst einmal „eingrooven“, sagt er. Dann lese er so viel wie möglich über den jeweiligen Künstler, trage „tonnenweise Material“ zusammen und höre natürlich auch konsequent dessen Musik. Vor allem beim Malen. Und was dann dabei heraus kommt, ist so vielschichtig wie die Musikrichtungen selbst. Ohlendorff verwendet stets unterschiedliche Materialien, gestaltet häufig auch Collagen. „Das ist nicht nur eine persönliche Chronik der jüngeren Musikgeschichte“, sagt er, „sondern zugleich ein ununterbrochen andauernder Prozess des Umformens von Musik in Malerei.“

Natürlich male er auch „andere Sachen, viel Winsen und Landschaften und so, wobei sich in meinen Bildwelten immer wieder meine Träume und persönlichen Erfahrungen widerspiegeln“, sagt einer, der sich partout nicht festlegen lassen will. Und der im Jahre 2009 Kulturpreisträger des Kreises Harburg wurde.

Viele seiner Porträts von toten Rockheldinnen und -helden hängen inzwischen in privaten und öffentlichen Sammlungen. Im vergangenen Jahr stellte Ohlendorff in Wacken, auf dem legendären Metal-Open-Air-Festival aus. Schon häufig hätte er das eine oder andere Porträt verkaufen können. Einmal, in Gronau bei Frankfurt, hielt ihm ein Banker einen Barscheck hin, für Bob Marley, doch Ohlendorff konnte sich damals, es liegt fünf Jahre zurück, noch nicht von seinen Bildern trennen. Auch das sei ein Lernprozess, sagt er, irgendwann müsse man einfach loslassen können, und jetzt sei er wohl allmählich soweit.

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Vielleicht wird es einfacher, weil Ohlendorff sich jetzt die noch lebenden Musik-Legenden vorgenommen hat. „Rocklegends still alive“ heißt sein neuestes Mal-Projekt, dem er sich in seinem kleinen, rotgeklinkerten Mietshaus in Winsen mit Hingabe widmet. Draußen hängt eine schmiedeeiserne Gartenlampe, der Rasen ist ordentlich gemäht, und auch der feste Händedruck seiner Lebensgefährtin Martina ist ein untrügliches Indiz dafür, dass Ohlendorff in stabilen Verhältnissen lebt und arbeitet.

Doch im Kopf, da ist er ein unverbesserlicher Abenteurer, mit einer tiefen, romantischen Ader. „Es geht immer um die Identität. Um Leben. Um Musik. Um Tanz. Um Vergänglichkeit und um Gefühle“, sagt er, „es geht um dich, um mich, um uns – und um das Weiterreichen des Feuers.“

 

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