Amerikanische Barhocker

I n der offenen Küche von Omri McNabb herrschtschon am frühen Morgen Hochbetrieb. KlackerndeDeckel, brutzelnde Pfannen, hackende Messer. ErsteDuftschwaden ziehen durch den Raum, hohe Holztische,gemusterte Tapeten und intime Beleuchtungschaffen eine heimelige Atmosphäre. Es riecht nachTomaten, Knoblauch, Rosmarin. Und da ist noch einanderer Duft. Süßlich und rauchig, vielleicht so, wieman sich den Geschmack der Farbe Rot vorstellen würde.„Das ist geräuchertes Paprikapulver“, sagt McNabb. „Dasbenutze ich für eine Haraime-Sauce.“

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Im israelischen Restaurant „Night Kitchen“, halb verstecktin einer kleinen Remise mit angeschlossenem Gartenin Berlin-Mitte, ist der Chefkoch gerade dabei, dasMenü für dieses Heft zuzubereiten. Das Restaurantteamhat es aus seinen signature dishes sowie speziell erdachtenGerichten zusammengestellt, um einen Einblick zu gebenin die Kunst der israelischen Küche.

Das „Night Kitchen“ bezeichnet sich als „ContemporaryDining Bar“. Menschen, denen schnell alles zu laut ist,werden sich hier kaum wohlfühlen – alle anderen umsomehr. Die Sprache im Restaurant ist vorzugsweise Englisch,das Publikum international, und zu den Gerichtenin Tapas-Portionen, die man mit Freunden teilt, werdenCocktails serviert. Dass man dabei auf hohen Barhockernsitzt, passt gut.

Anfang September hat das Restaurant eröffnet, undschon hat es viele Freunde. Das mag auch an den Gründernliegen, die in der internationalen Gastro-Szene bekanntsind. Ihr Ruf eilt ihnen voraus: Shaul Margulies, derin Jerusalem und New York aufgewachsen ist, hatte schonvor einigen Jahren, zur Zeit der „Brooklyn Renaissance“,mit seiner Frau Motoko Watanabe im New Yorker StadtteilWilliamsburg die japanische Brasserie „Zenkichi“ unddas japanisch-amerikanische Deli „House of Small Wonder“eröffnet. Ende 2014 ließen sie sich in Berlin nieder – undbrachten von beiden Lokalen eine Dependance mit in diedeutsche Hauptstadt.

Sein Partner Gilad Heimann, der das kulinarische Konzeptverantwortet, ist eine bekannte Größe im Tel AviverNachtleben. Der israelische Selfmade-Gastronom kommtaus der Barszene, ihm gehört unter anderem die Barkette„Beer Bazaar“, mit einer großen Auswahl israelischer Craft-Beers, zum Teil aus der eigenen Brauerei. Heimanns erfolgreichstesRestaurant in Tel Aviv ist das „Night Kitchen“,das nun mit abgewandeltem Menü in Berlin zu erlebenist. Auf der Karte finden sich klein portionierte Köstlichkeiten:ein Rote-Bete-Salat mit Walnüssen, fermentiertemKohlrabi und Haselnuss-Vinaigrette; geräuchertes Taboulehmit Pistazien, griechischem Joghurt und Ceviche-Shrimps;Wurzelgemüse-Risotto mit Fenchel, Pilzschaum und eingelegterZitrone.

 

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